Digitaler Zwilling mittels 3D-Scan
Sie möchten Ihre reale Anlage in die digitale Welt bringen oder überprüfen, ob Ihre Anlagen und Produkte noch mit Ihren CAD-Daten übereinstimmen? Dann ist es notwendig, 3D-Geometrieerfassungen durchzuführen und die Daten professionell in digitale Modelle zu überführen. Wir zeigen Ihnen, was dafür notwendig ist, ob Ihre Erwartungen realisierbar sind und begleiten oder übernehmen diesen Prozess für Sie.
Die Digitalisierung Ihrer Fabrik
Möchten Sie Ihre Produktion für die Simulation aufbereiten und digital in die virtuelle Welt übertragen, so ist eine Bestandsaufnahme mittels optischer Messverfahren oft unerlässlich. Um diesen Prozess zu veranschaulichen, haben wir in 3 grundlegenden Phasen unser eigenes Bürogebäude digitalisiert:
Phase 1 - Bestandsaufnahme:
Mit einem 3D-Scanner nehmen wir den aktuellen Stand der Anlage auf. Moderne Scanner können innerhalb kürzester Zeit berührungslos große Räume als Punktewolke aufnehmen. Es werden Aufnahmen von verschiedenen Standpunkten aus durchgeführt, um Überschattungen zu vermeiden und einen vollständigen Datensatz aufzubauen.
Phase 2 – Datenaufbereitung:
Die Punktewolken der einzelnen Aufnahmestandorte werden verknüpft, indem die Koordinatensysteme über automatisierte Punktwolkenabgleiche ins Verhältnis gesetzt werden.
Bereits jetzt kann man sich ein klares Bild von der gesamten Anlage als Punktewolke machen.
Phase 3 – 3D-Modellierung:
In der dritten Phase wird die Anlage auf Basis der Punktewolke in 3D modelliert. Standardprodukte, wie Roboter und bestimmte Anbauteile, können aus Katalogen importiert und auf Basis der Punktewolke in der Anlage positioniert werden. Alle übrigen Bauteile und Komponenten werden auf Basis der Punktewolke nachmodelliert. Dies kann manuell (AutoCAD, Microstation, etc…) oder halbautomatisiert (ClearEdge 3D, Leica Cyclone, etc…) erfolgen. Als Resultat erhalten wir eine virtuelle Repräsentation der gesamten Anlage.
Einsatz von Punktewolken in der Simulation
Störkonturen in der Anlage müssen nicht zwangsläufig aufwendig nachmodelliert werden, sondern können auch direkt als Punktewolke in die Simulation importiert werden. Spezielle Kollisionsalgorithmen, die die Simulation überwachen, sichern dann eine reibungslose Inbetriebnahme.
Außerdem ist es möglich, einen Soll-Ist-Vergleich zu Ihrem CAD-Datensatz durchzuführen. Durch Mapping von Punktewolke auf CAD kann überprüft werden, wie genau das CAD-Modell, mit dem Sie arbeiten, der Realität entspricht.